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Leben mit und in der unsichtbaren (geistigen) Welt (Teil 2)

Um es noch einmal zu wiederholen: Sie sind in der Lage, Gefühle bzw. Verbindungen bei sich selbst, bei und zu anderen Menschen, sogar bei und zu Tieren und Gegenständen zu fühlen.

Jetzt geht es einen Schritt weiter: laut Wissenschaft gab es vor Millionen Jahren einen Urknall. Das Ergebnis waren u.a. sehr, sehr viele Sterne, Planeten, Gestirne, die in einer für uns kaum nachvollziehbaren Anzahl und Größe vorhanden sind. Ihre Verbindung, Zusammenhang, Abhängigkeit und Konstellation zueinander muss von einer überge- ordneten Dimension bzw. einer geistig wesentlich fitteren Macht oder Größe „kommandiert“ werden.

Schon allein deshalb, weil die Materie nach dem Urknall – gleich einer zerberstenden Glasflasche auf hartem Boden – ansonsten unkontrolliert in jede Richtung geschleudert worden wäre. Dass Ordnung und Sinn im Universum herrscht, entdecken Wissenschaftler jeden Tag mehr. Albert Einstein nennt diese Ordnung Energie.

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Auch wenn wir einen blauen Fleck bekommen, wenn wir uns am Tisch anstoßen, bestehen wir – und alles was existiert – aus Energie. Erinnern Sie sich bitte an den Physikunterricht.

Atome – danach Quanten – danach Strings – danach: bis jetzt noch nicht entdeckt. Die Atome bilden Strukturen, verhaken sich und gehen Verbindungen ein, die sich letztendlich so verdichten, dass es zu einem blauen Fleck kommen kann.

Wenn wir also jetzt als gegeben annehmen können, dass

– alles, was existiert aus Energie besteht
– wir mit allem in Verbindung gehen können, bzw. verbunden sind
– es eine übergeordnete Ordnung bzw. Instanz gibt, die schon immer da war
– wird diese übergeordnete Instanz als göttliche Energie bzw. Gott bezeichnen
– Gott uns wohlwollend und unterstützend gesonnen ist (uns sogar liebt)
– Gott auf unterschiedlichste Art mit uns kommunizieren kann
– Gott durch die unterschiedlichsten Mittel mit uns kommunizieren kann

wenn wir uns dieser Vorstellung öffnen können, dann öffnen wir uns auch für den Kontakt mit Gott.

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Engel und andere Botschaften wahrnehmen lernen

Je gestresster wir sind, desto fokussierter sind wir auf ein ganz bestimmtes Thema. Je fokussierter wir sind, desto weniger nehmen wir andere Dinge oder Gefühle wahr, egal wie groß oder wichtig sie wären.

Auf dem nächsten Bild sind so die durchschnittlichen Themen, mit denen sich ein durchschnittlicher Europäer täglich beschäftigt, dargestellt.

Und oft bestimmen die Themen und Menschen im Außen unsere Zeit: festgelegte Arbeits- oder Schulzeiten, Abgabetermine, Frühbucherrabatte für den Urlaub, die Vorstellungen des Chefs aber auch die Erwartungen anderer.

Noch mehr Zeit, Kraft und Energie nehmen jedoch die Erwartungen von denen wir glauben, dass andere sie an uns haben unsere Zeit, unser Denken und unsere Gefühle in Anspruch.

Die vermuteten Erwartungen anderer arbeiten in unserem Unterbewusstsein. Sie begleiten uns schon seit Kindesbeinen an („sei nicht so laut; warum kannst du das nicht; pass auf, wo du hintrittst; das dürfen nur die Großen“; etc.). Dort wurden sie angelegt und seitdem weiter gefüttert. Meistens sind sie uns nicht mehr bewusst. Vergleichbar mit dem Autofahren: es passiert automatisch, Sie denken gar nicht mehr, wann Sie schalten etc. Auch reagieren Sie automatisch, also unbewusst.


Mit all den kritischen, zurecht weisenden Stimmen unserer Kindheit gepaart mit den seit Jahrhunderten bzw. eigentlich schon seit Jahrtausenden gepredigten Glaubenssätzen, dass wir einfache Leute gefälligst den erhabenen, besonderen Priestern, Bischöfen, Päpsten und Heiligen glauben sollten, unsere Verantwortung und unser Denken denen, Politikern und dem Finanzamt überlassen sollten und natürlich auch den direkten Draht zu Gott anderen überlassen sollten – wundert es nicht, wenn Sie sich jetzt nicht so recht vorstellen können, dass Gott ausgerechnet mit Ihnen sprechen will.

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Im Buch „Gespräche mit Gott“ (siehe auch Buchvorstellung) antwortet Gott: „Ich rede mit jedermann. Die Frage ist nicht, mit wem ich spreche, sondern wer zuhört.“

Sicherlich haben Sie schon gehört, dass jemand erzählte, wie er in einer kritischen Situation eine Eingebung hatte und als er dieser folgte, die Situation für ihn gut ausging.

Diese Art von Unterstützung gibt es sicherlich. Wenn Sie aber trainieren wollen, Gott oder Engel wahrzunehmen, dann ist ein entspannter Zustand förderlicher. Wenn die Geräusche, die Termine, die Erwartungen um Sie herum leise oder gar lautlos geworden sind, wenn Sie sich Zeit nehmen, hinzuhören, hinzufühlen.

Eher selten wird der Kontakt ein richtiger Dialog mit Frage und direkter Antwort sein. Es gibt sehr viele und sehr unterschiedliche Arten mit der geistigen Welt in Kontakt zu kommen.

Innerlich eine Frage zu stellen, ist ein guter Beginn. Finden Sie eine kurze, klare Frage, die Sie dem Universum stellen, dann ist die Antwort auch klarer zu „verstehen“. Die Antwort kann auf verschiedenste Art und Weise kommen: durch Worte, die Sie innerlich wahrnehmen; durch Gefühle (nachdem Sie die Frage gestellt haben, wird Ihnen z.B. warm) oder Sie haben auf einmal ein gutes Gefühl bei der Sache. Durch einen Satz, den jemand sagt, der Ihnen „auffällt“. Es kann ein „direktes Wissen“ sein. Ein Satz in einem Werbebanner, das aufleuchtet, als wäre es eine Neonreklame. Es kann eine plötzliche Windböe sein. Es können Bilder sein, die Sie innerlich oder im Außen sehen. Die Antwort kann in der Natur liegen.

Um die göttliche Energie oder Engel länger wahrnehmen zu können, empfiehlt es sich, sich zurück zu ziehen in eine für Sie sehr angenehme Umgebung und dort zu verweilen, ohne Störung von außen. Nehmen Sie sich für sich selbst und für Ihren Kontakt Zeit und Raum. Schließen Sie Ihre Augen, fühlen Sie in sich hinein, dann strecken Sie Ihre „Fühler“ aus zu dem was-um-Sie-herum ist. Erinnern Sie sich an Ihre Frage und entspannen Sie sich. Stellen Sie die Erwartungen ein, sowohl was die Art als auch den Inhalt der Antwort angeht. Die Antwort wird auf die Art und Weise kommen, wie Sie sie am besten verstehen können.

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