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Leben mit und in der unsichtbaren (geistigen) Welt (Teil 1)

Ich möchte gerne alle Besucher und Leser meiner Homepage da abholen, wo sie gerade sind. Manche haben vielleicht zum ersten Mal Kontakt mit Therapeuten, Heilern und meiner Arbeit, andere sind vielleicht schon länger auf dem Weg. Deshalb finden Sie diesen Block unterteilt in mehrere Abschnitte.

Viel Spaß beim lesen.

Manche Menschen begegnen mir mit Vorsicht, wissen sie doch nicht, wie das so ist, wenn man mit und in der geistigen Welt lebt.

Eigentlich leben wir alle in der geistigen Welt. Schließlich hängt deren Existenz nicht davon ab, ob wir daran glauben oder nicht. Und ja, wir leben auch alle mit der geistigen Welt, mit dem Unsichtbaren und mit höheren Energien und höheren Mächten.

Es ist mehr eine Frage der Gewohnheit und der Bewertung. Immer wenn etwas Neues erfunden wurde, das man nicht sehen oder anfassen konnte, mussten die Erfinder sehr auf der Hut sein, damit sie nicht durch Polizei oder Kirchenvertretern im Kerker landeten. Und so manch einer unserer Vorfahren meinte, das Telefon sei eine Erfindung des Teufels, nur weil er nicht damit vertraut war und die räumliche Verbindung nicht fassen, erfassen konnte.

Beitrag altes Telefon

Und eigentlich sind wir sehr streng gläubig: wir glauben und übernehmen sogar viel, was die Eltern und die Lehrer uns erzählten. Wir glauben, dass der Mond lebensfeindlich ist, dass die Herdplatte heiß ist, wenn sie rot leuchtet oder dass Kinder viel Spinat essen müssen, eine ganze Weile glaubten wir auch an den Nikolaus. D.h. wir vertrauen auf die Informationen anderer, filtern einige davon im Laufe unseres Lebens entsprechend unserer Erfahrungen aus oder um. Machen neuen Erfahrungen.

Bei Informationen (und dem Umgang damit), die wir nicht mit unseren Sinnen erfassen können, vertrauen wir fast blind – aber erst, wenn sich eine gewisse Gewohnheit damit eingestellt hat, die uns ein Gefühl der Sicherheit gibt (Röntgen, Computer, Züge, Medikamente, etc).

In unseren Breitengraden ist das Sehen unser ausgeprägtester Sinn.

Es gibt Menschen, die aus verschiedenen Gründen einzelne Sinne (wir sprechen von sehen, riechen, fühlen/tasten, schmecken, hören) stärker ausgeprägt entwickeln: Vogelforscher werden extrem gut hören, ein guter Koch hat eine „feine Nase“ und einen ausgeprägten Geschmackssinn und ihr Masseur sicherlich einen guten Tastsinn.

Blindenschrift

Dann gibt es da noch Menschen, die aufgrund ihrer Lebenssituation auf bestimmte Sinne verzichten bzw. sich auf die anderen Sinne konzentrieren müssen, z.B. blinde oder taube Menschen. Diese entwickeln ihre anderen Sinne über das „Normalmaß“ hinaus und sind so fähig, den fehlenden Sinn auszugleichen.

Und dann gibt es da noch Menschen, die bewusst ihre Sinne schulen: Afrikanische Stämme, die in der Wüste leben, finden unterirdische Quellen aus einer Mischung von genauester Beobachtung der Natur und einem inneren Wissen bzw. Sinn, der sie eben zu dieser Quelle führt. Bestimmte asiatische Kampfsportler trainieren mit verbunden Augen, damit sie noch schneller die Bewegungen des Gegners „erfassen“ können.

Frauen fühlen (ohne jeglichen sichtbaren Beweis), wenn ihre Männer fremd gehen. Wir haben ein sehr gutes Gespür entwickelt, wenn es um das Wohlbefinden unserer Haustiere geht.

Und dann sind da noch die Eltern, oft speziell die Mütter, die ihren „mütterlichen Instinkt“ anwenden. Männern sagt man einen untrüglichen Geschäftssinn nach.

Wir glauben in der Zwischenzeit auch, dass der Mond für Ebbe und Flut verantwortlich ist und dass die Gestirne nach irgendeinem System miteinander verbunden sind, sonst würde uns vielleicht doch der Himmel auf den Kopf fallen.

Wenn wir unseren Redewendungen glauben schenken, dann sind Schutzengel ziemlich viel unterwegs und „Gott sei Dank“ ist mal wieder alles gut gegangen.

Und sogar eingefleischte Wissenschaftler glauben fest an etwas, dass es nicht gibt: Zahlen. Man kann sie mit keinem Sinn erfassen, sie sind ein reines Konstrukt, das erst in Verbindung mit Bezugspunkten einen Sinn ergibt.

Wir sind täglich in Gedanken, doch noch niemand hat je einen gesehen. Unsere Gefühle sind manchmal überschäumend, doch aufgeputzt hat sie noch keiner.

Halt, werden Sie jetzt rufen. Gefühle kann ich fühlen! Genau – und schon haben wir den Sprung von etwas, das Sie glauben aber nicht sehen – zu etwas fühlen, das Sie nicht sehen, gemacht.

Und nicht nur, dass Sie Ihre eigenen Gefühle fühlen können – sie spüren auch z.B. die Liebe Ihres Partners/Ihrer Partnerin, also eines anderen und sogar die Liebe Ihres Haustieres.

Haben Sie je versucht mit Ihrem Kind in Urlaub zu fahren, wenn das Kind wusste, dass sein Lieblingsstofftier zuhause vergessen wurde? Oder hat Ihr Partner/Ihre Partnerin je versucht, Ihren alten Lieblingssessel zu entsorgen?

Fazit: Sie können Gefühle bzw. Verbindungen bei sich selbst, bei und zu anderen Menschen, sogar bei und zu Tieren und Gegenständen fühlen. Sie sind hellfühliger und hellsichtiger, als Sie es sich je vorgestellt haben!

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